Es ist an der  Zeit, mit den alten Klischees verstaubter Arztromane aufzuräumen.

Die Inselärztin von Amrum – eine neue Arztromanreihe.
Voller Nordseegefühl, medizinischer Einsätze und einer Prise Humor.

Warum schreibe ich Arztromane?

Ich lese selbst super gerne Arztromane. Leider gibt es sehr wenige davon. Und die, die man findet, setzen oft stärker auf Liebesgeschichten als auf das, was mich wirklich fasziniert: die medizinischen Aspekte. Natürlich gibt es auch  in meinen Romanen eine Lovestory  – aber sie steht gleichberechtigt neben der Medizin, nicht davor und nicht dahinter.Hinzu kommt, dass Arztromane bis heute ein leicht verstaubtes Image haben. Sie gelten häufig als altbacken und nicht mehr zeitgemäß. Genau das hat mich gestört – denn Medizin ist alles andere als langweilig. 

Moderne Arztromanreihe

Mein Ziel war es, eine moderne Arztromanreihe zu schreiben– eine mit vielen medizinischen Einsätzen und authentischen Situationen. Es ist an der  Zeit, mit den alten Klischees verstaubter Arztromane aufzuräumen. Mit meinen Büchern möchte ich zeigen, wie spannend und lebendig die Welt der Medizin wirklich ist. Meine Romane erzähle von echten Herausforderungen im medizinischen Alltag: von Verantwortung, Mitgefühl und dem Mut, schwierige Entscheidungen zu treffen. Medizin ist einfach komplex und oft auch sehr emotional. Zwischen Angst und Hoffnung liegt manchmal nur ein einziger Atemzug - genau das möchte ich in meinen Geschichten spürbar machen.

Ob Roman oder Realität: Irgendjemand braucht immer ein Pflaster.

Wie schreibe ich meine Romane?

Kurz gesagt: unter erschwerten Bedingungen. Mit drei Kleinkindern herrscht bei uns meistens Chaos und Trubel. Mein Schreiballtag wird begleitet von unzähligen Unterbrechungen:
»Mama, kannst du mal bitte...«, »Mama, ich hab Hunger«, »Mama, mir ist langweilig.« Konzentriertes Arbeiten sieht anders aus, und doch entstehen genau hier meine Geschichten. Manchmal frage ich mich, wie viele Wörter ich schon geschrieben habe, während ich gleichzeitig Brote schmiere, Streit schlichte oder nach verschwundenen Socken suche. Und trotzdem: Ohne meine Kinder wären meine Geschichten nur halb so lebendig. Oft weiß ich selbst nicht mehr, ob ich gerade meiner Romanfigur oder meinem Kind ein Pflaster klebe – der Übergang ist fließend. Du siehst also: Ob Roman oder  Realität, Irgendjemand braucht immer ein Pflaster.

Wo und für wen schreibe ich Romane?

Wo schreibe ich? Überall dort, wo sich gerade eine freie Minute versteckt. Im Wohnzimmer, zwischen Spielzeug und Wäschebergen. Im Urlaub, mitten in den Dünen. Oder bis spät in der Nacht, wenn alle schlafen und ich mich frage, warum ich nicht auch schlafe. Meine Romane entstehen nicht am perfekten Schreibtisch. Sondern mitten im Leben – zwischen Mama-Alltag, Chaos und ganz viel Liebe. Für wen schreibe ich? Ganz ehrlich? Mit einer klassischen Altersfreigabe tue ich mich schwer. "Ab 9 bis 99" klingt zwar nett, ist aber wenig sinnvoll. Neunjährige interessieren sich nicht für Arztromane. Und die obere Grenze? Die ist sowieso unfair – vor allem, weil in unserer Familie bald eine wunderbare Dame diese Zahl überschreitet. Also lasse ich Zahlen lieber weg. Meine Romane sind für alle, die Medizin spannend finden und die auch sonst gerne in Serien wie "Der Bergdoktor", oder "Die Landarztpraxis" abtauchen. 

Manchmal ist ein gutes Buch alles, was man braucht, um dem Alltag zu entfliehen...